Erste «Goldene Raspel» für die Arbeitgeberverbände der Gebäudehülle und Gebäudetechnik, Tec-bat, suissetec Oberwallis und WVCBDie Arbeitgeberverbände für Gebäudehülle und Gebäudetechnik, Tec-bat, suissetec Oberwallis und der Walliser Verband der Cheminéebauer (WVCB) haben sich geweigert, Lohnverhandlungen für 2026 zu führen.Sie begründeten ihre Ablehnung mit dem irreführenden Argument, dass die Gewerkschaftsdemonstration vom 11. Oktober 2025 gegen den für uns geltenden Gesamtarbeitsvertrag verstossen habe. Unia hätte mit der Mobilisierung nicht nach dem Motto «erst denken, dann handeln» agiert. Die einseitige Entscheidung dieser Arbeitgeberverbände, die Lohnverhandlungen abrupt und ohne triftigen Grund abzubrechen, machte eine Einigung, die den mehr als 3'250 Beschäftigten dieser Branche zugutegekommen wäre, de facto unmöglich. Zweite «Goldene Raspel» für den Arbeitgeberverband des Metallbaus, Metaltec WallisEs fanden zwar Verhandlungen mit Metaltec Wallis statt, diese führten jedoch zu keiner Einigung, sodass den rund 1'350 Beschäftigten der Branche eine wohlverdiente Lohnerhöhung vorenthalten blieb. Auch wenn die Gesamtbilanz der Lohnverhandlungen für 2026 gemischt ausfällt, haben sich diese Verbände mit Sitz im Bureau des Métiers (BM) durch ihre Knauserigkeit hervorgetan, indem sie fast 5'000 Beschäftigten jegliche ausgehandelte Lohnerhöhung vorenthalten haben, was übrigens nicht dazu beiträgt, die Attraktivität der Bauberufe zu verbessern.Wir können uns unsererseits fragen, ob sie ihre unglückliche Entscheidung nicht getroffen hätten, hätten sie ihrer Devise «erst denken, dann handeln» Folge geleistet.
Gewerkschaft Unia 2026